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  <title>Stephan Max</title>
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  <updated>2026-03-30T21:48:42Z</updated>
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    <name>Stephan Max</name>
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    <email>hello@stephanmax.com</email>
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    <title><![CDATA[Leipzig 2026]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/leipzig-2026/" />
    <published>2026-03-30T21:48:42Z</published>
    <updated>2026-03-30T21:48:42Z</updated>
    <category term="Travel" />
    <content xml:lang="de" type="html"><![CDATA[<p>Ost-Ampelmännchen. Die zunehmende Dichte an Autos mit Kennzeichen <i>L</i>. Ein neuer Singsang in der Stimme. <q lang="en">Toto, I don’t think we’re in <i lang="de">Köln</i> anymore.</q> Ich bin in meiner Heimastadt. Eine lose Sammlung von Eindrücken.</p>
<hr/>
<p>Ich komme kurz nach 6 Uhr morgens an und die Innenstadt ist geschäftig aber noch <i>e weng</i> verschlafen. Ich streife etwas durch die Straßen innerhalb des Innenstadtrings. An einem Haus hängt ein Transparent: <q>Weltoffene Hochschulen, weltoffenes Sachsen.</q></p>
<p>Fickt euch, AfD!</p>
<p>Ein weiteres Transparent am Alten Rathaus berichtet davon, dass die Dauerausstellungen der städtischen Museen für alle kostenlos sind. Sehr fein! Das sind:</p>
<ul>
<li><a href="https://mdbk.de">Museum der bildenden Künste (MdbK)</a></li>
<li><a href="https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/">Stadtgeschichtliches Museum</a></li>
<li><a href="https://www.grassi-leipzig.de/en/">Grassi-Museum</a></li>
<li><a href="https://naturkundemuseum.leipzig.de/">Naturkundemuseum</a></li>
</ul>
<hr/>
<p>Frühstück für Champions: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pzd6WL2tt84&t=105s">Kaffee</a> und <i>Eijorschegge</i> (säggs’sch für Eierschecke).</p>
<hr/>
<p>Fausts Schuh vor <i>Auerbachs Keller</i> den Schuh reiben. Bringt Glück! Der Regen nervt, aber die Leipziger Innenstadt lässt sich dank der zahlreichen Passagen auch bei Sauwetter fast trocken durchwandern.</p>
<hr/>
<p>Schön, dass es <i lang="en">Ross Sinclair</i>’s <cite>Real Life …eine Anleitung</cite> an der Rückseite des Kaffeehauses <i>Riquet</i> noch gibt. Das hat mich als Kind schon fasziniert. Auf 13 × 10 m steht dort geschrieben:</p>
<p>Du sollst / nicht</p>
<ol>
<li>deinen Pass verbrennen</li>
<li>Geographie vernichten</li>
<li>Staatenlosigkeit annehmen</li>
<li>Staatsbürgerschaft ablehnen</li>
<li>Ländergrenzen sprengen</li>
<li>Nationen abschaffen</li>
<li>Kontinente ignorieren</li>
<li>Städte auflösen</li>
<li>Republiken aufgeben</li>
<li>dich separieren!</li>
</ol>
<hr/>
<p>Ein Besuch bei Charlottes Geisterrad. 🖤</p>
<figure data-layout="reel" data-column="full"><img src="/_astro/charlotte-weisses_fahrrad_21C6LW.webp" srcset="/_astro/charlotte-weisses_fahrrad_ZLD3Qw.webp 400w, /_astro/charlotte-weisses_fahrrad_Z1oIhij.webp 800w, /_astro/charlotte-weisses_fahrrad_pz8M3.webp 1200w, /_astro/charlotte-weisses_fahrrad_ZNokr8.webp 1600w" alt sizes="(width > 34em) 34em, 100vw" loading="lazy" decoding="async" fetchpriority="auto" width="4096" height="2304"><img src="/_astro/charlotte-weisses_fahrrad-trauerbotschaft_Zbek2P.webp" srcset="/_astro/charlotte-weisses_fahrrad-trauerbotschaft_Z1C1jY4.webp 400w, /_astro/charlotte-weisses_fahrrad-trauerbotschaft_10kOWO.webp 800w, /_astro/charlotte-weisses_fahrrad-trauerbotschaft_Z2nKHdo.webp 1200w, /_astro/charlotte-weisses_fahrrad-trauerbotschaft_Z1Jk0jt.webp 1600w" alt sizes="(width > 34em) 34em, 100vw" loading="lazy" decoding="async" fetchpriority="auto" width="4096" height="2304"></figure>
<hr/>
<p>Weiter in die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JC07xVLPg1s">Südvorstadt</a>. Die Läden machen auf und es zieht mich zur <a href="https://www.genialokal.de/buchhandlung/leipzig/buchhandlung-suedvorstadt/">Buchhandlung Südvorstadt</a>. Die sollen, <a href="https://ankerwechsel.de/ankerwechsel-im-handel/">laut der Webseite vom tollen Verlag <i>Ankerwechsel</i></a>, Bücher von eben jenem führen.</p>
<p>Von Ankerwechsel ist der großartige, alternative Stadtführer <a href="/stadtgewordenes-potenzial/#:~:text=Hallo%20Leipzig%20von%20Ankerwechsel">Hallo Leipzig</a> und—neues Objekt meiner Begierde—das DIY-Handwerks-Plädoyer <cite><a href="https://ankerwechsel.de/shop/das-was-da-ist/">Das, was da ist</a></cite> vom in Leipzig ansässigen Illustrator <a href="https://buntebrueckeverlag.bigcartel.com">Konrad Staisch</a>.</p>
<p>Die Mitarbeiterinnen in der Buchhandlung Südvorstadt sind Zucker, aber leider haben sie das Buch nicht da und es ist wohl auch gerade vergriffen. Ich nehme stattdessen <cite>Wondrak und seine Freunde feiern Ostern</cite> von <i>Janosch</i> mit. Das wird neben der Gebrauchsanweisung Wien das nächste Buch für den allmorgendlichen Kaffee mit Katharina.</p>
<hr/>
<p>Absoluter Live-Hack, wenn man ein paar Stunden arbeitend totschlagen will: Stadtbibliothek! Gäste-Wifi mit 100 Mbps, Arbeitsplätze ohne Ende, Toiletten, Ruhe. Und man ist von Büchern umgeben! Starke Alternative zu Laptop-freundlichen Cafés oder Coworking-Spaces mit überteuerten Tagestarifen.</p>
<hr/>
<p>Zum Mittag gibt es einen leckeren Döner vom <i>Habibi Bistro</i> auf der Arthur Hoffmann. Ich weiß, ich weiß, für guten Döner muss ich eigentlich auf die Eisi, aber die war mir dann doch ein Stück zu weit weg. Döner mit Käse und Ayran für 7 €. Lecker! Brot dreieckig, Saucen deftig, Rotkohl klein geschnitten. Kannste nix sagen.</p>
<hr/>
<p>Auf einen Kaffee mit M ins <i>Café Puschkin</i>. Schön, dass es das noch gibt, und noch viel schöner, M mal wiederzusehen. Zu unseren Gesprächen fällt mir eine Textzeile aus <cite>In diesen Zeiten tanzen</cite> von <i lang="en">Waving the Guns</i> ein: <q>Und schweren Themen auf der leichten Schulter.</q> Wir sind tief eingestiegen, haben auch immer wieder gelacht und ich zumindest gehe mit der ein oder anderen Empfehlung und dem ein oder anderen Gedanken raus.</p>
<hr/>
<p>Runde zwei in der Stadtbibliothek.</p>
<hr/>
<p>Nach Feierabend noch einmal durch die Stadt schlendern. Schön, was noch alles da ist: Indian Palace, Comic Combo, das Spizz, Paunsdorf Center. Andere Sachen gibt es nicht mehr und wieder andere Dinge sind neu dazu gekommen. Bin ich „noch da“? Oder bin ich neu dazu gekommen? Auf jeden Fall bin ich nicht weg!</p>
<hr/>
<p>Ich bekomme auffallend viele und vor allem lange Blicke und Lächler … Entweder es liegt etwas in der Leipziger Luft oder es liegt an <a href="/nothing-headphone-1/">meinen todschicken Kopfhörern</a>.</p>
<hr/>
<p>Ich wusste nicht, dass <i>Siebter Himmel</i> neben dem Laden im Belgischern in Köln auch eine Dependance in Leipzig hat! Grüße an S gehen raus!</p>
<p>Dort wurde ich dann schließlich auch noch <a href="#:~:text=Objekt%20meiner%20Begierde">fündig</a>! Und hätte das ganze restliche Sortiment des Ladens gleich gern noch mit eingepackt.</p>
<hr/>
<p>Dann aber erst einmal Schlüsselübergabe mit C. Danke an sie und Brudi, die es möglich gemacht haben, dass ich jetzt stolzer Besitzer eines Schlüssels bin, der mir eine Leipzig Tür öffnet. Das ist ein wunderbares Gefühl!</p>
<hr/>
<p>Es war ein hervorragender Tag. Ich bin froh, ein paar Tage in meiner Heimat zu sein. Und es hat sich eine kleine Zettelwirtschaft angesammelt.</p>
<figure><img src="/_astro/2026-03-30-leipzig-zettelwirtschaft_YRoMs.webp" srcset="/_astro/2026-03-30-leipzig-zettelwirtschaft_ZS5t1o.webp 400w, /_astro/2026-03-30-leipzig-zettelwirtschaft_ZblOxB.webp 800w, /_astro/2026-03-30-leipzig-zettelwirtschaft_qQ2jb.webp 1200w, /_astro/2026-03-30-leipzig-zettelwirtschaft_Z1OSjKQ.webp 1600w" data-image-placement="breakout" alt sizes="(width > 34em) calc(50vw + 17em), 100vw" loading="lazy" decoding="async" fetchpriority="auto" width="4096" height="3072"><figcaption>Ich würde gern auf ihren Besen mitfliegen.</figcaption></figure>]]></content>
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    <id>https://stephanmax.com/the-spectacle-and-my-hunt-for-the-perfect-photo/</id>
    <title><![CDATA[“The Spectacle” and My Hunt for the Perfect Photo]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/the-spectacle-and-my-hunt-for-the-perfect-photo/" />
    <published>2026-03-28T14:57:52Z</published>
    <updated>2026-03-28T14:57:52Z</updated>
    <category term="Travel" />
    <category term="Photography" />
    <content xml:lang="en" type="html"><![CDATA[<p>This morning, I watched <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FlK4JKFPf7U">The Spectacle</a> (via <a href="https://kopfzeiler.org/blog/2026/03/14/das-spektakel/">Johannes Kuhn</a>), a 20-minute documentary and debut by <a href="https://www.yasminvandorp.com"><i lang="nl">Yasmin van Dorp</i></a>.</p>
<p><i>The New Yorker</i> is presenting the film and asks <q>Has taking the perfect photo ruined tourism?</q> But the documentary never explicitly comments or judges. It shows us stunning views and the people who inhabit them. The rest is up to the spectator. There is almost no dialog, except the scraps of conversation between some tourists. It is almost like a 20-minute meditation and it goes well with a hot beverage and no distractions.</p>
<p>However, it <em>is easy</em> to read criticism into the shown scenes: mass tourism, hazardous behavior for wildlife and people, wasting resources on taking that one picture for the gazillionth time, fakery, doing it for social media and not for oneself, and treating travel as an opportunity to cross something of one’s bucket list without appreciating the actual moment. It’s all there and I surely have committed most of these wrongdoings in my twenties, because look what I found when I searched through my photos after recognizing one of the spots in the documentary.</p>
<figure><img src="/_astro/2012-09-19-preikestolen_Z1g330s.webp" srcset="/_astro/2012-09-19-preikestolen_Z2vb7Ld.webp 400w, /_astro/2012-09-19-preikestolen_anMfz.webp 800w, /_astro/2012-09-19-preikestolen_x0WON.webp 1200w, /_astro/2012-09-19-preikestolen_ZkA4CR.webp 1600w" data-image-placement="breakout-right" alt="View of the Lyse Fjord with blue water at the bottom, blue sky at the top, and a very small me on the right side, sitting on the edge of the Preikestolen—a rocky massif that overlooks the fjord at 600 m." loading="lazy" decoding="async" fetchpriority="auto" width="2803" height="1864"><figcaption>It is not even a particularly good picture. Was it worth swinging my legs 600 m above the Lyse Fjord and almost peeing myself?</figcaption></figure>
<p>Yep, that dark smudge on the right is me. On the fucking <i lang="no">Preikestolen</i> (Norwegian for <i>pulpit</i>). From the documentary! Busted!</p>
<p>Granted, this was taken 14 years ago when M, S, and I visited C and N in <i lang="no">Stavanger</i>. And there were only ten other people on the rock massif, so we did not have to line up to get this shot. Can’t help but feel caught out, though.</p>
<p>I want to believe that I am a different person today, with a different attitude towards photos. I like a good memory eternalized into a photo as much as the next person, but not at any price. And definitely not for show, but for me and me only; to be able to rekindle—at any point in time—a certain atmosphere or energy captured in the picture. These days, my default behavior is taking notes on what I experience and using photos as auxiliary means to support my thinking, memory, and inspiration. I still take too many pictures, but I try to be mindful about it and to radically weed out the shots from the hip once back home. The hunt for the perfect photo is over.</p>
<p>And so a 20-minute documentary turned into day-long musing. Well done, Yasmin.</p>]]></content>
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    <id>https://stephanmax.com/axidraw-upgrades/</id>
    <title><![CDATA[AxiDraw Upgrades]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/axidraw-upgrades/" />
    <published>2026-03-27T21:51:08Z</published>
    <updated>2026-03-27T21:51:08Z</updated>
    <category term="Tinkering" />
    <content xml:lang="en" type="html"><![CDATA[<p>Since the announcement of <i>Bantam Tools</i>’ acquisition of AxiDraw manufacturer <i>Evil Mad Scientist</i> on January 16, 2024, I have been lurking around the remaining <a href="https://eu.robotshop.com/search?q=axidraw">AxiDraw accessories at RobotShop EU</a>, always in fear that they will disappear one day. Last week I bit the bullet and ordered two upgrades for my AxiDraw SE/A3:</p>
<ul>
<li>Brushless Servo Motor</li>
<li>Pen Clip Rotation Stage</li>
</ul>
<p>I chose the Brushless Servo Motor Upgrade Kit without the mount. Make sure to consult the <i>Compatibility Check</i> tab on <a href="https://bantamtools.com/products/brushless-upgrade-axidraw">Bantam Tools’ shop page</a> to decide whether you need the mount. The kit includes a considerably faster and more reliable brushless servo motor that replaces the standard pen-lift motor; a spring kit that enables AxiDraw to use pens that require pressure to write; and a new power module with a proper power switch.</p>
<p>You can find the latest <a href="https://cdn.evilmadscientist.com/dl/ad/public/ad_brushless_2.pdf">installation guide at Evil Mad Scientist’s CDN</a>; my package didn’t include a physical one. I also enjoyed <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XnRAPpPq8Uc">Dan Catt’s unboxing and fitting video</a>.</p>
<p>The installation guide is excellent; very detailed and with a lot of photos. I still have some minor remarks:</p>
<ul>
<li>Preliminary step 1: Whenever a PZ screwdriver is needed, a PH one did the trick as well.</li>
<li>Step A4: If you, like me, have not one, not three, but two holes, make sure that the third is not just covered by plastic residue. I used a toothpick to clear the way.</li>
<li>Step A7: This is the most finicky step by far, because you have to juggle the servo motor, the front face of the vertical slide, and the screws. Put the motor aside first and pre-screw the holes to make the actual installation smooth-running.</li>
<li>I was able to skip part B and C1.</li>
<li>Step D4: My kit only included long black M3 screws! Luckily, I had a couple of M4 screws lying around with the right length; wrong color and screwhead but that’s okay, as long as the power module is secured in place.</li>
<li>Step E4: Do not forget this step! Make sure that pen-lift servo is set to “Brushless” in AxiDraw Control &gt; Options &gt; Config.</li>
</ul>
<p>A test print went smoothly and I am looking forward to trying the included spring kit—maybe pencil plots will be an option after all!</p>
<p>The Pen Clip Rotation Stage was easy to install. This little thing brings a whole lot of convenience by allowing arbitrary writing angles and making unscrewing/rescrewing the pen clip obsolete.</p>
<p>It’s not that my AxiDraw wasn’t a formidable device before, but I feel that those two upgrades really helped future-proof it.</p>
]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <id>https://stephanmax.com/riso-workshop-ehrenfeld-eingepraegt/</id>
    <title><![CDATA[Riso-Workshop „Ehrenfeld eingeprägt“]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/riso-workshop-ehrenfeld-eingepraegt/" />
    <published>2026-03-22T16:57:02Z</published>
    <updated>2026-03-22T16:57:02Z</updated>
    <category term="Art" />
    <category term="Cologne" />
    <content xml:lang="de" type="html"><![CDATA[<p><q>Man wird auf ulkige Art zum Teil des Stadtbildes</q>, sagte Katharina und meinte damit die Blicke und Fragen, die wir in den Ehrenfelder Straßen um das Studio komplementaer herum bekamen; was wir denn da machen würden, so mit Knete, Stempelkissen und Klemmbrett bewaffnet. Wir waren auf der Suche nach Reliefs, Prägungen, Mustern—alles was sich in Knete gedrückt und auf Papier gestempelt als Collagen-Material für einen Riso-Druck eignen könnte.</p>
<p>Das war der erste Teil des noch relativ jungen Workshop-Konzepts von Eva aka <a href="https://www.risokitchen.de">Riso Kitchen</a> namens <cite>Ehrenfeld eingeprägt</cite>. Und unser kleiner <i lang="en">Field Trip</i> machte schon mal derbe Spaß! So ein kleiner Spaziergang mit künstlerischer Mission setzt Endorphine ohne Ende frei: weil man die schon oft durchschrittenen Straßen mal ganz anders wahrnimmt, Schönheit in Gullideckeln, Fahrradklingeln und Hausfassaden findet, witzige Zufallsbegegnungen hat. Sonnenschein und die Gesellschaft von J und vier weiteren Mitstreiter*innen kamen noch dazu.</p>
<p>Zurück im Studio fielen dann die Späne: Schneiden, kleben, arrangieren, Tonpapier dazu nehmen, sich von Evas <i>Hall of Fame</i> inspirieren lassen und irgendwie zu einer Druck-Vorlage gelangen, die dann von Eva und ihrem Risographen in kleine, zweifarbige Kunstwerke verwandelt wurde.</p>
<figure><img src="/_astro/arbeitsplatz-studio_komplementaer_ZxsJyw.webp" srcset="/_astro/arbeitsplatz-studio_komplementaer_Z1cbfpt.webp 400w, /_astro/arbeitsplatz-studio_komplementaer_1QgSGE.webp 800w, /_astro/arbeitsplatz-studio_komplementaer_Z1tPaO8.webp 1200w, /_astro/arbeitsplatz-studio_komplementaer_Z1vpaUh.webp 1600w" data-image-placement="breakout" alt sizes="(width > 34em) calc(50vw + 17em), 100vw" loading="lazy" decoding="async" fetchpriority="auto" width="4096" height="2304"><figcaption>Work in progress, fueled by Wasser, Kaffee und Gummibärchen.</figcaption></figure>
<p>Ich bin <a href="/riso-workshop-copy-taste/">Riso-Kitchen-Wiederholungstäter</a> und bleibe dabei, dass das in der Liga der Möglichkeiten, einen Nachmittag zu verleben, ganz weit oben mitspielt!</p>
<p>Von Micha Schmidt, dem Mensch hinter Studio komplementaer und damit gewissermaßen Host im Hintergrund, habe ich mir diesmal auch was gegönnt: Seine Anleitung zum kecken Zelebrieren der kleinen Höhepunkte des Lebens <a href="https://shop.studio-komplementaer.de/products/imposant-markieren-poetry-karte">IMPOSANT MARKIEREN</a> kann, meine ich, jede:r Mensch dieser Tage vertragen. Darum will ich seine hochwertig verreimten Zeilen hier auch abdrucken:</p>
<blockquote class="stack" style="font-weight: 600; text-transform: uppercase;"><p>Vielleicht<br/>
können wir<br/>
in diesen<br/>
turbulenten<br/>
Tagen,</p><p>schöne Pläne<br/>
nicht schmieden,<br/>
sondern nur<br/>
mit <span data-text-decor="handwritten">Bleistift</span><br/>
eintragen.</p><p>Aber all<br/>
die guten Dinge,<br/>
die dann<br/>
und wann<br/>
passieren,</p><p>sollten wir<br/>
leuchtend<br/>
<span data-text-decor="underlined">highlighten</span><br/>
und imposant<br/>
markieren.</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne bekommt der Tag heute einen</p>
<svg viewBox="0 0 2 2" width="1rlh" height="1rlh"><circle cx="1" cy="1" r="0.9" fill="#FFAA4E"></circle></svg>]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <id>https://stephanmax.com/ausstellung-dana-buchwald-andrea-neumann/</id>
    <title><![CDATA[Ausstellung von Dana Buchwald und Andrea Neumann]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/ausstellung-dana-buchwald-andrea-neumann/" />
    <published>2026-03-21T22:04:06Z</published>
    <updated>2026-03-21T22:04:06Z</updated>
    <category term="Art" />
    <category term="Cologne" />
    <content xml:lang="de" type="html"><![CDATA[<p>Dana hatte mich beim letzten <a href="/nachbarschaftsabend-kunsthaus-kalk/">Nachbarschaftsabend im Kunsthaus Kalk</a> zu ihrer Ausstellung mit <a href="https://neomanie-art.de">Andrea Neumann</a> eingeladen, auch um die Räumlichkeiten der Produzentengalerie Zoozmann und das dort ansässige Künstler*innen-Kollektiv <i>ARTverwandte</i> kennenzulernen.</p>
<p>Das Kollektiv hat eine kleine Kunst-Oase in Humboldt/Gremberg geschaffen; in hellen Räumen ist diese mal Atelier, mal Ausstellungsfläche, und ein geschäftiger Treffpunkt der lokalen Szene. Auch <a href="https://victorsilberstein.com">Victor</a>, den ich von KalkKunst 2025 kenne, traf ich heute wieder.</p>
<p>Ich wurde sehr herzlich begrüßt, mit einem Kaltgetränk versorgt und konnte mit Dana und den anderen Umstehenden bei einer kleinen Tour etwas plauschen. Was nimmt mensch denn so für ein Bild? Antwort: (Höhe + Breite) × Faktor, wobei der Faktor am Anfang vielleicht 3 oder 3,5 ist, später vielleicht mal 5–10?! Eigentlich ganz einfach, täuscht aber natürlich über Aufwand, Arbeitsdauer und den Fakt, dass Kapitalismus beschissen ist, hinweg.</p>
<figure>
  <Img src="https://res.cloudinary.com/stephanmax/image/upload/v1774132204/dana_buchwald.jpg" alt="" />
  <figcaption>Danas Bilder haben mir ausgesprochen gut gefallen; schön abstrakt und farbenfroh, mal nicht auf weiß und in tiefen Rahmen ohne spiegelndes Glas.</figcaption>
</figure>
<p>Rahmung, mit oder ohne Glas, groß- oder kleinformatig, bei jeder Ausstellung auch was verkaufen? Wir diskutierten einiges, was wichtig ist, wenn Kunst mehr als ein Hobby ist, aber zum Leben nicht reicht. Auf jeden Fall aber eine Leidenschaft. Andrea (von ihr sind die Bilder ganz oben) hatte Werke ihrer <i lang="en">Artist Residency</i> in Kolumbien dabei.</p>
<p>Ich wäre gern länger geblieben und drücke beiden Künstlerinnen die Daumen, dass sie noch viele rote Punkte kleben werden. Morgen von 14:00 bis 18:00 Uhr ist auch noch mal geöffnet, Wattstraße 13, 51105 Köln.</p>
]]></content>
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    <id>https://stephanmax.com/eine-seite-noch-glueckliche-fuegung-bei-meike-winnemuth/</id>
    <title><![CDATA[Eine Seite noch – Glückliche Fügung bei Meike Winnemuth]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/eine-seite-noch-glueckliche-fuegung-bei-meike-winnemuth/" />
    <published>2026-03-18T22:23:27Z</published>
    <updated>2026-03-18T22:23:27Z</updated>
    <category term="Sundry" />
    <category term="Cologne" />
    <content xml:lang="de" type="html"><![CDATA[<p>Es ist für mich immer so eine Sache, schöpferisch tätige Menschen leibhaftig in Aktion zu erleben. Einerseits genieße ich es, mich kurz mit ihnen in einem Raum zu wissen und mich dann und wann freudiger <i lang="en">Starstruckness</i> hinzugeben. Andererseits hinterlässt das bloße Erleben gern auch mal ein Gefühl von Unruhe und unproduktiver Passivität in mir: Menschen kommen zusammen, konsumieren und gehen auseinander, ohne einen spürbaren Effekt über den Konsum hinaus. Meh. Das war am heutigen lit.COLOGNE-Abend definitiv anders.</p>
<p>Meike Winnemuth stellte—moderiert von Felix Mauser—ihr neues Buch <cite>Eine Seite noch</cite> vor; eine 200-seitige Liebeserklärung an das Lesen, im Rahmen eines seit über einem Vierteljahrhundert bestehenden Literaturfestivals, vor einem lesebegeisterten Kölner Publikum. Es lässt sich schlechter zelebrieren. Frau Winnemuth hat Charisma, spricht wie sie schreibt und andersherum und ihre Erfahrungen und Überzeugungen verbreitet sie mit keckem Witz und Begeisterung. Herr Mauser stellte mit seiner ruhigen Art, seinem feinen Humor und einer hervorragenden Vorbereitung den passenden Bühnenpartner dar.</p>
<p>Für einen schönen Abend hätten diese Zutaten locker gereicht.</p>
<p>Dank Katharina wagten wir uns aber sogar todesmutig in die erste Reihe, direkt neben die Stühle mit den mit Namen bedruckten A4-Blättern, die wichtige Menschen verheißen. Wie unsere Sitznachbarin Elisabeth, ihres Zeichens Lektorin von Meike Winnemuth beim <i lang="en">Penguin</i> Verlag. Wir kamen direkt ins Gespräch, das nur durch die 90-minütige Veranstaltung unterbrochen wurde. Danach ging es nahtlos weiter, übers Schlangestehen für die Signierstunde bei einem Kaltgetränk, bis hin zum Foto zu viert mit der Autorin. (Das es später sogar auf ihren Instagram-Kanal schaffte. Wir sind nicht starstruck, du bist starstruck!) Es ging um Elisabeths Arbeit, was wir alle so lesen und den Literaturbetrieb im Allgemeinen—eine richtig launige Angelegenheit! Vom Lausch- zum Plauschabend.</p>
<p>Und das war also wieder so einer! So ein <i lang="en">Serendipity</i>-Moment, eine glückliche Fügung, die eine kurze Episode zu etwas Besonderem, etwas Erinnerungswürdigem macht. Momente, von denen Meike Winnemuth so begeistert in ihren Büchern erzählt.</p>
]]></content>
  </entry>
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    <id>https://stephanmax.com/math-is-both-invention-and-discovery/</id>
    <title><![CDATA[Math Is Both Invention and Discovery]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/math-is-both-invention-and-discovery/" />
    <published>2026-03-15T17:19:04Z</published>
    <updated>2026-03-15T17:19:04Z</updated>
    <category term="Creativity" />
    <content xml:lang="en" type="html"><![CDATA[<p>I am currently reading <cite>The Joy of x. A Guided Tour of Math, From One to Infinity</cite> by <i>Steven Strogatz</i>, which seems to be a best-of his <i>New York Times</i> series <cite><a href="https://www.stevenstrogatz.com/essays/?tag=Elements+of+Math">The Elements of Math</a></cite> plus bonus content. He describes his book as sitting down with a friend and trying to teach them everything, <q>starting with 1 + 1 = 2 and going as far as we can.</q> I am certainly entertained and while reading, my mind wanders off and comes back with new musings on math.</p>
<p>For example, as early as chapter 1 he claims:</p>
<blockquote>
<p>Math always involves both invention and discovery: we invent the concepts but discover their consequences. […] in mathematics our freedom lies in the questions we ask—and in how we pursue them—but not in the answers awaiting us.</p>
</blockquote>
<p>This is a wonderful way to put it and a source of much frustration for many. Math is deeply creative, but at the same time there are <em>a lot</em> of constraints on that creativity. Our inventions in math tend to develop their own life and sooner than later <q>the results of expressions like 6 + 6 are beyond our control.</q></p>
<p>If math was part of your education in some capacity and you did not <em>completely</em> hate it, you will be able to devour the content of this book comfortably and probably have fun in the process. I enjoy these books that go back to the fundamentals of a somewhat intimidating subject and rebuild the more complex aspects in a bottom up approach. For computer science I can think of <cite>The Elements of Computing Systems: Building a Modern Computer from First Principles</cite> by Noam Nisan and Shimon Schocken and <cite>Code: The Hidden Language of Computer Hardware and Software</cite> by Charles Petzold.</p>
<p>Going back to axioms and building (and proving) more sophisticated stuff on top is not the fastest way to knowledge, but it allows me to anchor again in an overwhelmingly complex world whose most twisted inhabitants make me float away. I am not the only one who feels that way, as the book later quotes Thomas Jefferson writing to his old friend John Adams on January 12, 1812, about the pleasures of leaving politics behind:</p>
<blockquote>
<p>I have given up newspapers in exchange for Tacitus and Thucydides, for Newton and Euclid; and I find myself much the happier.</p>
</blockquote>
]]></content>
  </entry>
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    <id>https://stephanmax.com/nachbarschaftsabend-kunsthaus-kalk/</id>
    <title><![CDATA[Nachbarschaftsabend im Kunsthaus Kalk]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/nachbarschaftsabend-kunsthaus-kalk/" />
    <published>2026-03-09T21:32:20Z</published>
    <updated>2026-03-09T21:32:20Z</updated>
    <category term="Cologne" />
    <category term="Art" />
    <content xml:lang="de" type="html"><![CDATA[<p>Jeden zweiten Montag im Monat lädt das noch recht neue und sich im Testbetrieb befindliche <a href="https://kunsthaus-kalk.de">Kunsthaus Kalk</a> zum Nachbarschaftsabend. Bei Obst und Ingwertee saßen wir gemütlich zusammen, ließen uns von Rosanna D’Ortana und Marleen Rothaus mehr über das Haus, die Vision und den Akademiebetrieb erklären und quatschten gegen Ende einfach wild drauf los—über Kalk, über Kunst und die Widrigkeiten in einer Stadt wie Köln.</p>
<p>Neben interessierten Nachbarn wie mir waren auch Menschen von den <a href="https://www.abenteuerhallenkalk.de/">Abenteuerhallen Kalk</a> und dem <a href="https://www.zoozmann.de">Künstler*innen Kollektiv <i>Artverwandte</i></a> da. Und genau wie mit den Menschen vom <a href="/kalkspace-meets-trimbornstrassenfest/">Trimbornstraßenfest</a> oder <a href="/kalkkunst-stammtisch/">KalkKunst</a> fühlte ich mich in der Runde einfach wohl. Einerseits auf so einer nachbarschaftlichen Köln-Kalk-Schiene: Ich treffe Menschen an verschiedenen Ecken wieder, höre nicht nur Neues sondern auch Vertrautes und werde nicht mehr knallrot, wenn ich mich als Künstler vorstelle. Andererseits aber auch weil die Zeiten hart sind, Kunst/Inklusion/Nachhaltigkeit keine Lobby hat und in meinen Augen jede Zusammenkunft von kreativen Menschen auf der Suche nach Bündnissen ein Gewinn für unsere Welt ist.</p>
<p>Aus meinen Notizen:</p>
<ul>
<li>Das Kunsthaus Kalk ist unter anderem ein Projekt von <a href="https://www.kubist-koeln.de">KUBIST</a> (Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.) und dem <a href="https://www.kunsthauskat18.de">Kunsthaus KAT18</a>.</li>
<li>Aktuell werden noch Räume renoviert; falls du helfen willst, findest du Infos und Kontaktmöglichkeiten auf der Webseite. Die offizielle Eröffnung ist wahrscheinlich am 27. April gegen 16:00 Uhr.</li>
<li>Kannte ich noch nicht: <a href="https://www.offene-ateliers-koeln.de">Offene Ateliers</a> an drei Septemberwochenenden!</li>
<li>Die nächste Ausstellung der Artverwandten ist in der Produzentengalerie Zoozmann, Wattstraße 13, Köln-Humboldt mit Dana Buchwald und Andrea Neumann. 21. März 15–21 Uhr und 22. März 14–18 Uhr.</li>
</ul>
]]></content>
  </entry>
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    <id>https://stephanmax.com/bandcamp-friday/#some-long-due-purchases</id>
    <title><![CDATA[Bandcamp Friday: Some Long Due Purchases]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/bandcamp-friday/#some-long-due-purchases" />
    <published>2026-03-06T17:26:46Z</published>
    <updated>2026-03-06T17:26:46Z</updated>
    <category term="Music" />
    <content xml:lang="en" type="html"><![CDATA[<p>Today I made some purchases that have been patiently rotting in my wishlist for way too long.</p>
<ul>
<li><cite><a href="https://mikeljakobi.bandcamp.com/album/zelda-chill">Zelda &amp; Chill</a></cite> by beat maker <i>Mikel</i>. It is Zelda. It is lo-fi hip hop. No idea what took me so long.</li>
<li><cite><a href="https://hellandback.bandcamp.com/album/a-constant-buzz">A Constant Buzz</a></cite> (digital + x-ray vinyl 🤩) by <i>Hell &amp; Back</i> with friend <i>Vuki</i> and a Jenny “Colletti” feature on <cite>Die Inside</cite>. Catchy pop punk tunes and gorgeous artwork.</li>
<li><cite><a href="https://asmalldistrict.bandcamp.com/album/the-big-rescue-plan">The Big Rescue Plan</a></cite> by <i>A Small District</i> from Switzerland. When <i>Clawfinger</i> and <i>Biohazard</i> can make a comeback, I can buy a Nu metal album in 2016!</li>
</ul>
]]></content>
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    <id>https://stephanmax.com/socken-faerben-cosmaki/</id>
    <title><![CDATA[Socken färben bei Cosmaki]]></title>
    <link href="https://stephanmax.com/socken-faerben-cosmaki/" />
    <published>2026-03-05T22:56:01Z</published>
    <updated>2026-03-05T22:56:01Z</updated>
    <category term="Tinkering" />
    <category term="Creativity" />
    <content xml:lang="de" type="html"><![CDATA[<p>Bei jedem meiner <a href="/eroeffnung-passagen-machwerkhaus/">bisherigen Besuche des Machwerkhauses</a> bin ich auch durch das Naturfärbe-Atelier <a href="https://cosmaki.de">Cosmaki</a> geschlendert; einerseits weil die ausgestellten Textil-Unikate Lust auf Neuentdeckung machen, andererseits weil Betreiber <i lang="en">Simon</i> so ein herzlicher Gastgeber ist. Dieser Mix aus Design, Kunst und dem Gefühl, bei Freunden einzukehren, macht einfach Bock.</p>
<p>Heute wären wir fast vorbeigelaufen, weil Cosmaki und die Risografiewerkstatt <i>rosh</i> die Ladenflächen getauscht haben, durch die uns Simon auch gleich eine kleine Führung spendierte. Danach ging es mit dem Workshop los: <a href="https://cosmaki.de/collections/workshops/products/bundle-dye-socken-faerben">Bundle Dye – Socken färben</a>.</p>
<figure><img src="/_astro/socken-start_Z1Lg4vO.webp" srcset="/_astro/socken-start_Z16sHQf.webp 400w, /_astro/socken-start_4KF6a.webp 800w, /_astro/socken-start_37O9e.webp 1200w, /_astro/socken-start_2c9nv6.webp 1600w" alt sizes="(width > 34em) 34em, 100vw" loading="lazy" decoding="async" fetchpriority="auto" width="3072" height="3072"><figcaption>Das Sockenpaar wird von Simon vorgewaschen und -gebeizt und ist in dem eh schon sehr fairen Workshop-Preis von 34 € pro Person inkludiert.</figcaption></figure>
<p>Wir bekamen eine kleine Einführung in das Verfahren, die Rohzutaten in großen Einmachgläsern, die konzentrierten Farbpigmente in Gewürzstreuern und inwieweit die Farben miteinander—aber auch mit Eisen, Soda und Essig—reagieren. Unterm Strich kann man das Resultat aber nur bedingt steuern, was ja auch den Reiz des <i lang="en">Bundle-Dye</i>-Verfahrens ausmacht: Färbemittel direkt auf Textil auftragen, zusammenrollen und -binden und ab in den Dampfgarer. Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass da einiges dem Zufall überlassen werden muss. Simon nannte den Prozess <q>chaotisch-kreativ</q> und <q>nicht ergebnisorientiert</q>, was zumindest etwas das innere Kind in mir und meinen Mitfärbern J (der Workshop war ihr vorgezogenes Geburtstagsgeschenk) und A herauskitzeln konnte.</p>
<figure><img src="/_astro/socken_mit_faerbemittel_Z1k294o.webp" srcset="/_astro/socken_mit_faerbemittel_1HnsvT.webp 400w, /_astro/socken_mit_faerbemittel_Z1PBhhU.webp 800w, /_astro/socken_mit_faerbemittel_1ansOG.webp 1200w, /_astro/socken_mit_faerbemittel_2o4dMq.webp 1600w" alt sizes="(width > 34em) 34em, 100vw" loading="lazy" decoding="async" fetchpriority="auto" width="2304" height="4096"><figcaption>Nach der ersten Berührungsangst flogen die verschiedenen Färbemittel mit kindlicher Freude auf die Socken—hier von J.</figcaption></figure>
<p>Nachdem wir unsere gefärbten Socken im Rolladen-Style zusammengebunden hatten und Simon sie für die nächsten 30 Minuten in den Dampfgarer verfrachtet hatte, konnten wir noch etwas über das Gelände stromern. Da heute der erste <a href="https://machwerkhaus-koeln.de/programm">Machwerktag</a> der Saison war—jeder erste Donnerstag von März bis Oktober, 16–20 Uhr—hatten auch andere Läden, wie <i>rosh</i> (mit den bunten Risografieerzeugnissen auch immer eine fantastische Anlaufstelle), <i>freeters</i> oder <i>Draufgänger</i>, geöffnet.</p>
<p>Die abgespülten Socken frisch aus dem Dampfgarer sahen schon einmal großartig aus und ich bin sehr gespannt auf das finale Ergebnis, wenn ich die Socken nächste Woche abhole. Simon berichtete uns noch von seinen anderen Projekten unterhalb der Cosmaki-Marke: Nachhaltig produziertes Merch für Musikerin <i>Lea</i> oder Kissenbezüge aus geretteten Hotel-Servietten. Er hat da eine richtig tolle Sache am Laufen und ich bin mir sicher, dass das nicht unser letzter Workshop bei ihm war.</p>
<p>Den Tag beendeten wir mit gottloser Völlerei im <i>Trash</i>. Top-Tag!</p>]]></content>
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