Kalker Kunstmarkt

Am findet im Bürgerhaus Kalk der Kalker Kunstmarkt statt—und ich darf einer der 20 Künstler*innen sein, die dort ausstellen und verkaufen 🎉

Ich werde die Originale von KalkKunst 2025 dabei haben, verschiedene Pen Plottings im A4-Format, eine kleine Postkarten-Serie zu den Kölner Veedeln und einige gerahmte Mini-Plots.

Es wird ein Rahmenprogramm mit Drinks, Snacks, Workshops und Karaoke ab 17:00 geben. Kommt gerne auf einen kleinen Plausch rum—ich freu mich auf euch!

Plotten, plotten, plotten

Drei Tage habe ich noch bis zum Kunstmarkt und davor steht noch die Reise ins Saarland für eine Hochzeit an. Also gilt jetzt der Titel dieser Notiz: Plots rausballern!

Gerade konzentriere ich mich auf das Anfertigen von meinen Minis: Kleine gerahmte mathematische Kunstwerke von Fraktalen, Random Walks, Klassikern des Creative Coding und Mini-Ausgaben von meinen früheren Arbeiten. Dabei steht für mich nicht das Originelle oder Aufwendige im Vordergrund, sondern Menschen ein kleines Artefakt an die Hand geben zu können, das im Idealfall zu eigenen Ideen inspiriert. Ich stelle mir vor, dass die kleinen Bilder in kleinen Rahmen einen ähnlichen Effekt wie Musikkassetten, Zines, Sammelkarten oder Game-Boy-Spielmodule haben. Snackable Dinger eben.

Total kurios: Als ich einen der im fairstore Kalk gekauften Rahmen für die Reinigung auseinander nehme, fallen mir zwei Schwarz-Weiß-Fotografien in die Hände, die mich seltsam berühren.

Profilbild eines Jungen, der gedankenverloren nach rechts schaut. Zwei schlafende Menschen, Kopf an Kopf. Rechts ein kleines Baby, links vielleicht eine ältere Schwester oder die Mutter.

Ich schicke euch liebe Grüße, wo oder wann auch immer ihr seid. Die Rückseiten der Fotos waren leider unbeschriftet.

Im Keller kann ich meinen Stand schon einmal etwas planen indem ich einen Bierzelt-Tisch aufbaue und mit meinen fertigen Plots bestücke. Das ist der Zwischenstand:

Die Zeit bis zur Abfahrt nach Homburg/Saar und die zweite Tageshälfte vom kommenden Samstag werde ich damit verbringen noch mehr A4-Plots zu machen und meine Postkarten-Serie der Kölner Veedel auszubauen. Und dann bin ich sehr gespannt, wie der Kunstmarkt am Sonntag laufen wird. Die Aufregung steigt!

Markttag!

Der Tag war ein voller Erfolg—mit Katharina und vielen lieben Freunden an meiner Seite und dieser nach wie vor völlig surrealen Erkenntnis, dass Menschen Geld für meine Sachen in die Hand nehmen. Ich bin völlig geplättet!

Dabei hatte es das Wetter erst einmal darauf angelegt, meine Nerven bis auf’s Äußerste zu strapazieren: Ungerahmte Bilder wellten sich im Spritzwasser des Regens, gerahmte Bilder wurden immer wieder vom Wind erfasst. Da half auch erst einmal das große Zelt im Innenhof des wunderbaren Kalker Bürgerhauses nichts. Aber mit Durchhalteparolen à la Das soll bald aufhören und Später soll die Sonne rauskommen, Kaffee und Kuchen vom Bürgerhaus, ein bissl Improvisation und dem ersten Verkauf bevor der Markt überhaupt offiziell gestartet hatte, ließ sich das alles dann doch gut aushalten.

Das Lächeln vielleicht noch etwas zögerlich, weil die am Tischbogen hängenden Postkarten schon wieder unheilverkündend klapperten.

Aus Aushalten wurde Genießen und aus Genießen wurde wildes Endorphin-Sprießen! Einerseits weil ich einiges verkaufen konnte und andererseits weil so viele liebe Menschen vorbeigekommen sind. Und dann auch noch großzügig kauften!

N und G waren die ersten. Dann stand A mit S auf einmal vor mir und D kam mit J im Schlepptau auch noch nach. Und als F und T zu uns stießen, waren wir eine vergnügte Truppe inmitten von Kunsthandwerk und kreativen Menschen. Die Sonne hat es auch noch irgendwann geschafft.

Mit vielen Menschen vor und hinter den Ständen hatte ich wohlwollende Begegnungen und spannende Gespräche. Eine Auswahl:

Es war ein fucking glorreicher Tag! Danke an alle, die da waren, die gekauft haben, die mich angesprochen haben, die mir liebe Worte auf den Weg gegeben haben und die mich vergessen haben lassen, die Hochrechnungen zu checken.

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