Riso-Workshop „Copy + Taste“

Ich bin—zusammen mit J—gerade etwas im Riso-Fieber, diesem japanischen Druckverfahren der gleichnamigen Firma, das egal, was man druckt, artsy und wunderschön aussehen lässt. Den Anstoß gab wahrscheinlich Jenny, aber mittlerweile habe ich eine gespeicherte Suche auf Kleinanzeigen und lese alles über Riso, was mir in die Finger kommt.
Aber langsam, Stephan. Entspann’ dich mal! Vielleicht solltest du erst mal einen Workshop machen und prüfen, ob das überhaupt was für dich ist, bevor du dir für viel Geld einen riesigen Drucker ins Büro stellst, ne?
Japp, das macht schon Sinn! In Köln gibt es dafür zwei Anlaufstellen, die sich anbieten: die Risografiewerkstatt rosh im Machwerkhaus in Kalk und Riso Kitchen von Eva Breitenbach in Ehrenfeld. Bei Eva habe ich heute mit L—DANKE für’s Mitkommen—einen dreistündigen Workshop zu den Riso-Basics gemacht und es war fabelhaft!
Wir waren insgesamt eine entspannte Gruppe von sechs Menschen und ließen uns von der sehr sympathischen, entspannten und kompetenten Eva durch die Geschichte, Vorzüge und Eigenheiten des vielleicht charmantesten digitalen Druckverfahrens
führen. Den Preis von 78 € empfinde ich als superfair, denn enthalten sind eine Mappe mit Postkarte, Papier in verschiedenen Grau-/Schwarztönen für die Druckvorlage, die zweiseitige Druckvorlage für einen zweifarbigen Druck, ein Test-Druck, sechs Final-Drucke und dazu noch Kaltgetränke und Kaffee. Das Ganze im Studio komplementaer von Micha Schmidt, das vor Farbe, Ideen und interessanten Gadgets/Künstlerbedarf nur so platzt.
Die Ergebnisse (meine siehst du ganz oben, der „Weil’s perlt“ Krake ist inspiriert vom Logo der Kiezbar Subbotnik im Leipziger Westen) sind alle super geworden! Ich bin mir sehr sicher, dass ich in die Riso Kitchen zurückkehren werde.
Im Anschluss ist S noch zu uns gestoßen und zu dritt haben wir den heißen Tag im Meer sehen um die Ecke ausklingen lassen.